Weihnachtskrippen

Die Geschichte der Weihnachtskrippen, die zu den bekanntesten und gängigsten Formen der Krippen gehören, beginnt vor fast 500 Jahren. Jesuiten in Prag haben als Erste die Weihnachtsgeschichte in dieser darstellenden Form aufgestellt.

Später ist dann das Aufstellen von Weihnachtskrippen zur Weihnachtszeit zu einer Tradition geworden, die sich bis in unsere heutige Zeit fortsetzen konnte und interessanterweise stellen selbst Atheisten zu Weihnachten Krippen auf, um sich an ihrem Anblick zu erfreuen. In den oft beleuchteten Weihnachtskrippen wird mithilfe von Figuren die Heilige Familie im Stall zu Bethlehem dargestellt. Das kleine Jesuskind in einer Krippe liegend, umgeben von den Eltern Maria uns Josef, dazu Ochs und Esel und die Heiligen drei Könige.

Es gibt edle und einzigartige Weihnachtskrippen, die in aufwändiger Handarbeit von professionellen Holzschnitzern in Holzschnitzereien angefertigt werden. Es ist einfach schön in der Vorweihnachtszeit Weihnachtskrippen zu bewundern, die von Holzschnitzern in mühevoller Handarbeit geschnitzt wurden, die besonders den Kindern die Weihnachtsgeschichte in bildlicher Form vermittelt.

Ganze Sammlungen von Weihnachtskrippen gibt es in speziellen Museen in München und Neapel zu besichtigen. Aber auch viele im In- und Ausland Kirchen können außergewöhnliche Weihnachtskrippen ihr eigen nennen.

Zu den Holzschnitzereien, die unter anderem handgeschnitzte Krippen anbieten, gehört auch die Holzschnitzerei Lepi, ein Familienunternehmen mit Tradition. 1920 vom Vater Leo Prinoth als Schnitzerwerkstatt gegründet führt der Junior zusammen mit seinen Söhnen das Unternehmen heute in alter Tradition weiter, wobei die religiösen Figuren und die Krippen eine immer größere Bedeutung annehmen. Die Holzschnitzerei Lepi ist ein Beweis dafür, dass es durchaus gelingen kann, alte Traditionen und Moderne zusammenzubringen.